Ist das Ihr Ernst?

Apple hat es mal wieder getan. Neulich war Keynote, und die Jünger zog es in Scharen nach Kalifornien beziehungsweise vor die (jetzt alte Generation) Apple-TVs, um den neuen Produktvorstellungen zu huldigen. Was man zu sehen bekam, war eine brillante Marketing-Show der Produktkopien. Zwischenzeitlich habe ich mich wirklich gefragt, ob da eine Firma aus den USA oder doch eher aus Südostasien ihre Produkte präsentiert. Sich so schamlos quer durch die Industrie zu kopieren und das ganze noch als eigene Innovationen zu verkaufen, dass ist man sonst eigentlich nur von gewissen Firmen aus dem ostchinesischem Raum gewohnt.

Den Auftakt machte die Apple Watch. Angeblich hätte man eine Kundenzufriedenheit von 97 %. Das wird wohl nicht der Wahrheit entsprechen (“Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast” – Churchill) – oder ich kenne eben nur die 3 % der Leute, die unzufrieden sind. Um dem Trend, der von den anderen Anbietern von Smartwatches (welche ich persönlich sowieso für völlig überflüssig halte) mitzugehen, gibt es jetzt auch Lederarmbänder für die Apple Watch. Wow. Armbänder für eine Uhr. Die meisten Firmen wäre das nicht einmal eine Pressemitteilung im Newsletter wert, Apple schenkt diesen die größtmögliche Aufmerksamkeit.

Ein wenig süffiges Herz-Schmerz-Gesudel durfte natürlich auch nicht fehlen, also führte man Schwachsinns-Anwendungen ein. Wofür bitte soll es gut oder nützlich sein, den Herzschlag eines Babys im Bauch der Mutter angezeigt zu bekommen. Nicht auszudenken, was Fehlfunktionen der Apple Watch zur Folge haben können, wenn die Nutzer sich nur noch auf diese Verlassen – und sich z.B. den Arztbesuch sparen, weil die Watch ja sagt, alles sei in Ordnung.

 

“Who wants a stylus?”

Das waren Steve Jobs’ Worte bei der Präsentation des 1. iPhones im Jahre 2007. Acht Jahre später stellt sein Nachfolger Tim Cook keinen Stylus ,sondern einen “Apple Pencil” vor. Natürlich. Der nächste Verrat am Vorgänger. Das selbe in Weiss. Wo bitte soll man den ach so tollen “Pencil” bitte hin packen, wenn man Ihn nicht braucht? Das war ja sogar bei meinem alten LG KP500 besser gelöst – da gab es immerhin einen Einschub dafür.

Anscheinend hat Apple immer noch nicht verstanden, das man auf iPads ausserhalb von den Produktvideos nicht professionell produktiv arbeiten kann. Das OS ist der Krüppel vorm Herrn – es gibt ja nicht mal einen Fenstermanager.

Irgendwie erinnert mich das ganze, insbesondere in Verbindung mit der neuen Tastatur, an das Microsoft Surface 3 Pro. Das Trackpad hat man sich aber gespart; davon hätte der User ja wirklich was.

Kommt zum Apple TV brauch ich gar nicht mehr viel sagen, man schaue sich Chromecast, den Fire TV und die Wii von Nintendo an, und man weiss, woher Apple seine “Innovationen” hat.

3D Touch. Live Fotos.

Endlich entspricht die Frontkamera nicht mehr einer Kartoffel. Respekt dafür. Da wars aber auch schon.

Das allseits gefeierte 3D-Touch – es ist weder neu, noch eine Erfindung von Apple.

Auch wenn viele Hersteller es nicht integriert haben, es steckt seit Jahren in Android. Läuft unter dem Namen Force Touch. Entwickelt und erstmals umgesetzt hat den Spaß übrigens BlackBerry im Jahre 2008 im Storm als Sure Press Touchscreen Technology. Machte exakt das selbe, was 3D Touch heute macht.

Live Fotos kommt von Nokia, wurde damals als Live Images rausgebracht. Also auch nur Kopiert, aufpoliert und als eigenes Produkt verkauft.

Eine meine früheren Lehrerinnen würde das Event so beschreiben:

Apple, ist das Ihr Ernst?

Hier nochmal die Keynote in voller Länge:

(sb)

Quelle: mobilegeeks.de

 

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Glasfaser für Senden: Ein paar nähere Infos

Ich habe ein paar nähere Infos zum Projekt “Glasfaser in Senden” zusammentragen können.

Die  Deutsche Glasfaser plant ja, wie den meisten lokalen Lesern hier wohl bekannt ist, in Koorperation mit der Gemeinde, Senden ans Glasfasernetz anzuschließen. Dazu müssen allerdings im Vorfeld mindestens 40 % der Kunden einen 2-Jahres-Vertrag unterschreiben. Die Tarife mit ihren Details habe ich leider noch nicht, sie werden aber ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als die der deutschen Telekom aufweisen.

Warum Glasfaser?

Es gibt einige gute Gründe:

- Eine garantierte Übertragungsrate: In vielen Verträgen und Werbungen ließt man oft: BIS ZU 16 Mbit/s. Dies ist hier aufgrund der besseren Technologie nicht der Fall. Es werden immer 100 Mbit/s geliefert. Punkt.

- symmetrischer Up- und Download: Selbst bei schnellem  Download hapert es oft am Upload. Wer aber z.B. Cloudspeicher nutzen möchte, kommt um den Upload nicht herum. Unitymedia bietet zwar in Teilen der Gemeinde 150 Mbit/s Download an, allerdings nur 5 Mbit/s im Upload. Bei der Glasfasertechnik werden 100 Mbit/s Down- und ebenso viel Upload geliefert.

- Ausfallsicherheit: Einem Glasfaserkabel macht es nichts aus, wenn es Nass wird oder der Blitz einschlägt. Zudem wird die Übertragungsrate nicht geringer, wenn die Faser länger wird, wie es beim klassischen Kupferkabel der Fall ist.

- keine Elektromagnetische Strahlung: Ich persönlich glaube zwar nicht dran, aber viele Menschen sind ja der Meinung, dass elektromagnetische Strahlung krank mache. Glasfaser kommt komplett ohne diese aus.

- wertvollere Immobillien: Klingt von einem 17 Jährigen zwar vielleicht etwas gestelzt, ist aber tatsächlich ein enorm interessanter Punkt. In Zukunft wird ein Haus, was keine ausgebaute Breitbandversorgung vorweisen kann, nur sehr schwer zu verkaufen sein. Im Umkehrschluss steigert ein FTTH-Anschluss den Wert enorm.

Welche Bereiche werden genau erschlossen?

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Grundsätzlich einmal der Bereich innerhalb der roten Markierung erschlossen. Der Bereich südlich der Kanalbrücke/das Gewerbegebiet wird auch erschlossen, vorausgesetzt natürlich, die erforderliche Quote von 40 % wird erreicht!

In Senden werden dann zwei so genannte Points of Presence aufgestellt (siehe Foto). Sie haben eine ähnliche Funktion wie die altbekannten Telekom-Verteilerkästen. Dazu aber später mehr.

PoP

 

Aufbau der Infrastruktur und letzte Meile

Entgegen der Annahme vieler werden die Straßen nicht großartig aufgerissen, sondern vielmehr aufgefräßt, der Kabelstrang verlegt und direkt dahinter wieder zugemacht. Eine ziemlich schonende Variante also. Der “Hauptversorgungsstrang”, aus dem das schnelle Internet nach Senden kommt, verläuft vorher durch Hiddingsel, da dort die Nähe zum Backbone gewährleistet ist. Sollten in Zukunft Bösensell und Ottmarsbocholt auch angeschlossen werden, wird das meinem Kenntnisstand zufolge über einen anderen Zwischenort laufen.

BB auf Facebook


Aufbau der Infrastruktur und letzte Meile

Nun zu den bereits angesprochenen PoPs. Sie nehmen eine ähnliche Funktion ein wie die alten Kupferkabel-Verteiler des pinken Panthers. Allerdings gehört das oft als “letzte Meile” bezeichnete Stück Kabel zwischen Verteiler und Kunden diesmal nicht der Telekom sondern der Deutschen Glasfaser. Das bedeutet, vom Verteiler (PoP) gehen für jeden Haushalt einzeln Glasfaser ab bis direkt in den Keller! Von der öffentlichenStraße wird das Glasfaserkabel mit einer speziellen Art Bohrer in das Haus “hineingeschossen”. Das hört sich zwar jetzt ziemlich martialisch an, allerdings wird in der Praxis so gut wie keiner Blume etwas zu Leide getan. Es wird lediglich ein kleines Loch benötigt, um den Bohrer z.B. unter dem Vorgarten her bis zur Hauswand zu schicken. Wie es im Haus dann abläuft, steht weiter unten im Artikel.

Da jeder Kunde seine eigene Glasfaser zum Verteiler hat (auch Fiber To The Home, FTTH genannt), kommt es also nicht vor, das die Leitung überlastet ist, weil in der Nachbarschaft jemand etwas herunterlädt.

Das anschließen eines Haushaltes dauert ca. eine Tag.

 

Im Haus 

An der Stelle, wo die Glasfaser aus der Wand kommt, wird von der Deutschen Glasfaser der Empfänger angebracht, der die Lichtsignale in elektrische Impulse umwandelt und umgekehrt. Dieser Empfänger wird Standardmäßig über ein Kupferkabel an den Router angeschlossen. Da kein Routerzwang bestehen wird und es sich um ein offenes Netz handeln wird, kann es also auch eine Fritz!Box sein. Innerhalb eines Haushaltes entsteht auch kein Stau auf der Datenautobahn, obwohl ja Kupferkabel verwendet werden. Das liegt daran, dass der Verlusteffekt von Kupferleitungen erst ab einer Distanz von mehreren Hundert Metern oder Kilometern zum tragen kommt, und so viel Kabel wird wohl kaum jemand verbaut haben. Man beachte, dass der eigene Router auch eine Leistung von mindestens 100 Mbit/s leisten können sollte, da man sonst die Internetgeschwindigkeit in letzter Sekunde unnötig bremst. Die Deutsche Glasfaser wird aber auch einen passenden Router anbieten.

Technisches

Die Anschlüsse werden auf ipV6 basieren, da schlicht und ergreifend keine ipV4-Adressräume mehr frei sind. Intern im LAN kann aber weiterhin ipV4 verwendet werden. Auch die Kommunikation mit Webservern, die nur ipV4 unterstützen, ist problemlos möglich. Lediglich VPN-Tunnel und der externe Zugriff z.B. auf einen NAS sind mit Einschränkungen verbunden, falls die beiden Protokolle kollidieren.

 

 

Sobald ich nähere Infos zu den Tarifen habe, werde ich sie bekanntgeben. Einiges kann ich aber schon berichten.

Wer noch einen laufenden Vertrag hat oder grade einen abschloss, muss bis Ende der Vertragslaufzeit seinen Glasfaseranschluss nicht bezahlen (max. 12 Monate). Um die Vertragswechselformalitäten und die Rufnummermitnahme kümmert sich, wenn irgendwie möglich, die Deutsche Glasfaser.

 

Alle Angaben sind ohne Gewähr und nach bestem Wissen. Wer noch näheres Wissen möchte, kann entweder auf der Seite der Deutschen Glasfaser gucken, uns auf Facebook eine Frage schicken oder am 03.02.2015 um 18 Uhr oder am 26.02.2015 um 18 Uhr in der Steverhalle zu einem der Infoabende kommen. Zudem wird in den nächsten Wochen an der Stelle, wo früher Mey’s Wok war, ein Glasfaser-Informationsbüro eingerichtet werden.

Frohe Weinachten!

Ich wünsche euch Lesern, die mir mittlerweile über 3 Jahre die Treue halten, ein frohes Weihnachtsfest! Schlagt euch ordentlich den Bauch voll und lasst euch reichlich beschenken.

Google und das Luftverteidigungskommando von Nordamerika haben wieder ihre Santatracker veröffentlicht. Dort könnt Ihr in ein paar Stunden den Weihnachtsmann virtuell bei der Arbeit beobachten, vielleicht vertreibt euch das ja die Langeweile bis zum Abend hin :).

 

Merry Christmas!

 

Stefan

Wie man WhatsApp bei Freunden abstürzen lässt

Hachja, WhatsApp hat mal wieder eine Sicherheitslücke. Momentan ist es möglich, wie thehackernews.com berichtet, WhatsApp auf einem Fremden Handy (und dem eigenen) abzuschießen, indem man eine bestimmte Nachricht sendet, die eine Größe von über 7 MB hat. Sobald man versucht, den Chat, in den man die Nachricht gesendet hat, zu öffnen, versagt die App den Dienst. Das ganze funktioniert auch mit Gruppennachrichten und lässt sich erst beheben, nachdem man den kompletten Chatverlauf gelöscht hat.

Man kann das als Bug ansehen, oder auch als Feature (“It’s not a Bug, it’s a Feature!”). Wer in einer durchzechten Nacht Nachrichten verschickt, über die man am nächsten Morgen nicht allzu glücklich ist und der andere sie noch nicht gelesen hat, kann man mit der Zeichenfolge ihn dazu zwingen, den gesamten Chatverlauf ungelesen zu löschen.

Unter iOS 8.1.1 und Windows Phone 8.1 funktioniert der Angriffsvektor allerdings nicht.

 

Quelle: http://www.thehackernews.com

Das unerwartete Geschenk: 30 Jahre Spezialitätenhaus

Vor ein paar Tagen klingelte der Postbote mit einem dicken Paket in der Hand. ich konnte mich eigentlich gar nicht daran erinnern, etwas bestellt zu haben, nahm es aber trotzdem an. In feinster Kleinkind-marnier habe ich die Verpackung natürlich sofort zerlegt und es kam diese “Schatzkiste” zum Vorschein:

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Es handelte sich um eine Truhe mit dem Aachener Stadtbild um 1900 als Motiv voller Weihnachts-Gebäck, gesponsert anlässlich des 30-Jährigen Jubiläums vom Spezialitäten Haus. Erstmal möchte ich mal erklären, was dieses Spezialitäten Haus denn überhaupt ist. Der Laden wurde als Bäckereiwarenversand im Jahre 1984 von Konditormeister Günter Schulteis in Aachen gegründet. Der erste Katalog aus gerade einmal drei Produkten, die direkt aus der guten Backstube des Meisters versendet wurden.

Das Konzept kam an, also wurde das Sortiment immer weiter ausgebaut; mittlerweile enthält es mehr als 300 feinste Confisserie-Waren und andere Delikatessen. Der aktuelle Katalog ist Buch dick und steckt voller Köstlichkeiten für die Weihnachtszeit. Darin enthalten sind z.B. Feinste Aachener Printen und Nürnberger Lebkuchen, Dominosteine, Zimtsterne, Spekulatius, Gebäckspezialitäten, Marzipan, Stollen, Baumkuchen, Torten, Kuchen, belgische Pralinen, Honigspezialitäten, Salzgebäcke und Liköre.

Nach dem Öffnen kamen folgende Packungen zum Vorschein:

500 g Lebkuchensterne- und Herzen
250 g Dessert-Dominos
100 g Mandel-Printen
100 g Honig-Printen
100 g Dessert-Spitzkuchen
200 g Vanille Kipferl
150 g Schoko-Schweinsohren
500 g Marzipan-Stollen
100 g Vollmilch-Crispies

 

2 Kilogramm Naschzeug also. Das verlangt doch nach einem ausgiebigen Produkttest! Diesen habe ich mit meinem Team natürlich umgehend vollzogen, und zwar in Form eines etwas anderen Reviews ;)

Die enthaltenen Leckereien sind vor allem Schokoladig-Marzipanig, was wohl verständlich angesichts der kommenden Weihnachtszeit ist. Das meiste hat uns recht gut geschmeckt, was zumindest bei mir einiges heißt, da ich eigentlich mehr so der Chips-Typ bin. Nicht so sehr überzeugt hat uns der Christstollen. Näher möchte ich auf den Inhalt des Paketes an dieser Stelle nicht eingehen, im Video lassen sich die unterschiedlichen Aspekte der nämlich sehr viel besser darstellen.

 

Insgesamt aber eine sehr gelungene Überraschung, die neben mir noch 209 andere Blogger erhalten haben.

Quelle: spezi-haus.de

Spezialitätenhaus auf Facebook

Apple Event: Liveticker + Stream

Heute stellt Apple wohl in Cupertino das neue iPhone und iOS 8 final vor. Dieses Jahr gab es ja so viele angebliche Leaks wie noch nie, allerdings waren die meisten präsentierten Geräte billige Fakes. Ich erwarte zudem eine iWatch. Um 19.00 deutscher Zeit geht es los, Apple bietet auch für den Apple-TV sowie OSX-Geräte einen Livestream an. Hier Unten binde ich euch noch den Chat von einem deutschen Blogger, der vor Ort ist, ein. Mal sehen, was es so gibt, ich schreibe wohl wieder einen Kommentar wie letztes Jahr ;)

ALS Ice Bucket Challenge – ein Kommentar

Seit einigen Wochen macht die ALS Ice Bucket Challenge vor allem auf Facebook die Runde. Die Challenge, von Corey Griffin und Pete Frates erfunden, soll auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose – kurz ALS aufmerksam machen.

Der Deal war, entweder 10 Dollar/Euro/wasauchimmer an die ALS Association zu spenden und sich einen Eimer Eiswasser überzukippen ODER 100 $/€/whatever zu spenden und trocken zu bleiben. Die Aktion ging Viral, viele Prominente wie Bill Gates, Marc Zuckerberg, Shakira oder George W. Bush machten mit und nominierten immer 3 weitere Personen. Leider ging der Teil mit dem Spenden mit der Zeit unter, und man kippte sich einfach simpel Eiswasser über, meist auch ohne auf die Krankheit ALS hinzuweisen – was natürlich nicht Sinn der Aktion war.

Man kann die Aktion somit in 2 Teile unterteilen: Das Eiswasser und die Spende.

Das Eiswasser sorgt dafür, das die Viralität der Aktion bleibt, und sich immer mehr Leute daran beteiligen. Die Spenden helfen z.B. den Forschern, Heilmittel zu entwickeln.

Wenn jetzt aber gewisse Personen hingehen und demonstrativ sich kein Eiswasser über den Kopf kippen, wenn auch nur um gegen diejenigen, die das Spenden vergessen, zu “protestieren” und stattdessen 10 Euro spenden (dass das dann eigentlich 90 weniger als die ursprüngliche Wette sind, lasse ich jetzt mal aussen vor), wird dass die gesamte Challenge auf kurze oder mittellange Sicht torpedieren.

Das Eiswasser ist ja der Witz an der Aktion! Es sorgt für das Interesse der Leute an der Challenge.

Wenn aber die Aktion dazu mutiert, das jemand spendet, um dann 3 weitere Personen zum Spenden aufzurufen, wird sich die Aktion nicht halten – wie viel % der Zuschauer spenden schon bei simplen Aufrufen, wie sie z.B. im Fernsehen geschehen?

Sehr kurzfristig bringt eine reine Spenden-Aktion sicher etwas an Geldern ein – auf (mittel) lange Sicht aber sicher weniger, als wenn man es mit Eiswasser macht, da sich die Aktion so länger im Bewusstsein der Menschen, und vor allem der Medien hält. Allerdings sollte man auch erwähnen, dass das pure Spenden natürlich immer noch besser ist, als die eigene Nominierung komplett zu ignorieren.

Klar bin ich auch genervt von der schieren Masse der Challenge-Videos auf Facebook, Vine und Instagram. Aber ich finde, das kann man mal in Kauf nehmen für eine solche Aktion, teilweise sind die Videos ja auch recht Lustig.

Mich hat es natürlich auch schon erwischt. Habe auch im Anschluss 10 Euro gespendet, so wie man es machen sollte.

 

Seid mal Männer statt Memmen und kippt euch das Eisige Wasser über den Kopf – und Spendet!

Quelle: HuffPo

 

 

Play-Guthaben mit Google-Umfragen verdienen

Seit einiger Zeit gibt es in den USA die Google-App Opinion Rewards. Das Prinzip der App: Man beantwortet Umfragen und bekommt dafür Guthaben für den Play Store. Man bezahlt also nicht mit Echtgeld, sondern mit seinen Daten, aber man muss die Umfragen ja nicht unbedingt wahrheitsgetreu beantworten. Es gibt die App noch nicht offiziell in Deutschland, allerdings funktioniert die .apk schon, die ihr euch hier herunterladen könnt.

Wenn eine neue Umfrage bereit steht, werdet ihr per Benachrichtigung darauf hingewiesen. Ich hatte eben z.B. einfach nur die Frage, ob ich Raucher bin. Für diese eine Antwort habe ich satte 50 Cent Guthaben bekommen, es lohnt sich also.

 

Quelle: stadt-bremerhaven.de

Black Hat: Katzen hacken WLAN-Netze

Vor kurzem fand die Hackerkonferenz Black Hat/DefCon in Las Vegas statt. Dort haben Hacker aus aller Welt ihre neue Angriffsmethoden präsentiert. Auch eine etwas Skurrile war dabei: Die Black Hat WarKitteh. Es handelt sich dabei um eine Katze, die mit einem GPS- und einem WLAN-Modul ausgestattet wurde. Dann ließ man die Katze laufen; sie Betrieb nun sogenanntes Wardriving. Das ist das Aufspüren von nur schlecht gesicherten oder unverschlüsselten WLAN-Netzen. Bei dem Test, der präsentiert wurde, kam allerdings nicht mehr rum als eine tote Maus und einige schlecht verschlüsselte Netze. Ob man sowas jetzt unbedingt braucht, steht wohl auf einem anderen Blatt.   Quelle: de.engadget.com

Tippen ohne Tastatur mit AirType

Texte schrieb man Jahre lang auf der guten, alten QWERTZ-Hardwaretastatur. Dann kamen vor einiger Zeit die Smartphones und Tablets auf den Markt – man brauchte einen neuen Weg der Texteingabe, die Bildschirmtastatur wurde entwickelt. Leider taugt diese aber mehr für Kurznachrichten oder zum Surfen,ist jedoch für längere Texte völlig unbrauchbar. Schnell wurden die externen Docking-Keyboards auf den Markt geworfen, aber auch diese konnten zumindest mich nie so wirklich überzeugen. Zu umständlich, zu Designarm. Jetzt hat ein Startup die neue AirType-Technik präsentiert. Man bindet sich 2 Bänder oder Ringe um die Arme und kann ganz einfach in der Luft tippen. Die Bänder erkennen dann automatisch, was getippt wurde und übertragen es ans Smartphone oder Tablet. Ich finde den Ansatz recht interessant, leider ist es bis jetzt nur ein Konzept, also kein Produkt, was schon produziert wird.

 

Quelle: gizmodo.de

 Schwedisch einfach lernen